Inhalt 01 / 09
- 01Warum Stellenanzeigen allein nicht mehr reichen
- 02Schritt 1: Finde heraus, was dich als Arbeitgeber ausmacht
- 03Schritt 2: Übersetze die Marke in eine Kampagne
- 04Schritt 3: Mach die Karriereseite zum Ziel
- 05Schritt 4: Werde in der Suche gefunden
- 06Woran du den Erfolg misst
- 07Unsere Haltung: Ehrlichkeit ist die stärkste Arbeitgebermarke
- 08Employer Branding mit Aubrey Company
- 09Häufige Fragen
Employer Branding ist der Aufbau einer Arbeitgebermarke, also des Bildes, das Menschen von deinem Unternehmen als Arbeitgeber haben. Eine starke Arbeitgebermarke sorgt dafür, dass passende Fachkräfte dich kennen, dir vertrauen und sich bewerben. Eine Recruiting-Kampagne macht diese Marke sichtbar, auf Social Media, in Anzeigen, im Film und auf der Karriereseite.
Viele Unternehmen im Mittelstand haben als Arbeitgeber viel zu bieten, zeigen es aber kaum. In diesem Beitrag erklärt Aubrey Company aus Dreieich, wie du eine Arbeitgebermarke entwickelst und in eine Kampagne übersetzt, die im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus auffällt.
Warum Stellenanzeigen allein nicht mehr reichen
Eine klassische Stellenanzeige erreicht vor allem Menschen, die gerade aktiv suchen. Viele gute Fachkräfte haben aber bereits einen Job und wechseln nur, wenn ihnen ein Angebot wirklich auffällt. Sie erreichst du nicht mit einer Liste von Anforderungen, sondern mit einem Eindruck davon, wie es ist, bei dir zu arbeiten.
Dazu kommt: Austauschbare Formulierungen wie „dynamisches Team“ und „flache Hierarchien“ stehen in fast jeder Anzeige. Sie helfen niemandem bei der Entscheidung. Eine Arbeitgebermarke beantwortet die Frage, warum jemand gerade zu dir kommen sollte, und zwar mit Belegen aus dem echten Arbeitsalltag.
Schritt 1: Finde heraus, was dich als Arbeitgeber ausmacht
Die Grundlage jeder Arbeitgebermarke ist das Arbeitgeberversprechen, im Fachjargon Employer Value Proposition. Es beschreibt in wenigen Sätzen, was Mitarbeitende bei dir finden, was sie anderswo nicht finden. Die besten Hinweise darauf liefert dein eigenes Team. Frag nach, warum Menschen geblieben sind, was sie Freunden über ihre Arbeit erzählen und was sie vermissen würden.
Ehrlichkeit ist dabei entscheidend. Ein Versprechen, das im Alltag nicht eingelöst wird, führt zu Bewerbungen von Menschen, die nach wenigen Monaten wieder gehen. Besser ist eine Marke, die zeigt, was wirklich stimmt, auch wenn das bedeutet, nicht für alle attraktiv zu sein.
Schritt 2: Übersetze die Marke in eine Kampagne
Eine Recruiting-Kampagne bringt das Arbeitgeberversprechen dorthin, wo deine Zielgruppe ist. Für Auszubildende sind das andere Kanäle als für erfahrene Ingenieurinnen oder Pflegekräfte. Typische Bausteine sind Fotos und kurze Filme aus dem Arbeitsalltag, Porträts von Mitarbeitenden, bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken, Plakate im Umfeld des Standorts und Auftritte auf Ausbildungs- und Karrieremessen.
Wichtig ist eine klare kreative Idee, die alle Bausteine verbindet. Sie sorgt dafür, dass jemand, der dein Plakat an der Haltestelle gesehen hat, die Anzeige auf dem Smartphone wiedererkennt. Echte Menschen aus dem Unternehmen sind dabei fast immer glaubwürdiger als Stockfotos.
Schritt 3: Mach die Karriereseite zum Ziel
Fast jede Maßnahme einer Kampagne führt am Ende auf deine Karriereseite. Dort entscheidet sich, ob aus Interesse eine Bewerbung wird. Eine gute Karriereseite zeigt Team, Arbeitsorte und Entwicklungsmöglichkeiten, nennt konkrete Leistungen und beantwortet die häufigsten Fragen, etwa zu Arbeitszeiten, mobiler Arbeit und dem Ablauf des Bewerbungsprozesses.
Die Bewerbung selbst sollte so einfach wie möglich sein. Ein kurzes Formular, das auch auf dem Smartphone funktioniert, senkt die Hürde deutlich gegenüber einem langen Prozess mit Pflichtanschreiben. Eine klare Ansprechperson mit Namen und Telefonnummer schafft zusätzlich Vertrauen.
Schritt 4: Werde in der Suche gefunden
Viele Menschen suchen Jobs direkt über Google, oft mit Ortsbezug, etwa „Mediengestalter Job Offenbach“ oder „Ausbildung Kaufmann Dreieich“. Stellenanzeigen auf der eigenen Website lassen sich mit strukturierten Daten nach Schema.org als JobPosting auszeichnen. Dann kann Google sie in seiner Jobsuche anzeigen. Klar strukturierte Stellenanzeigen helfen außerdem KI-Systemen, dein Unternehmen richtig einzuordnen, wenn jemand nach Arbeitgebern in der Region fragt.
Hilfreich ist außerdem ein gepflegtes Arbeitgeberprofil auf Bewertungsplattformen. Bewertungen von Mitarbeitenden lassen sich nicht steuern, wohl aber beantworten. Eine sachliche Antwort auf Kritik zeigt, dass ein Unternehmen zuhört.
Woran du den Erfolg misst
Die einfachste Kennzahl ist die Zahl der Bewerbungen, aussagekräftiger ist ihre Qualität. Beobachte, wie viele Bewerbungen zu Gesprächen und Einstellungen führen, über welche Kanäle die besten Bewerberinnen und Bewerber kommen und wie lange neue Mitarbeitende bleiben. Frag im Bewerbungsgespräch nach, wie jemand auf dich aufmerksam geworden ist. Diese Antworten zeigen oft mehr als jede Statistik.
Unsere Haltung: Ehrlichkeit ist die stärkste Arbeitgebermarke
Ein Kickertisch und Obst im Büro machen keine Arbeitgebermarke. Fachkräfte wollen wissen, wie der Alltag wirklich aussieht, wer ihre Kolleginnen und Kollegen sind und wie es in zwei Jahren für sie weitergehen kann.
Wir zeigen deshalb lieber echte Menschen mit echten Geschichten, auch mit den Ecken und Kanten. Das zieht weniger Bewerbungen an als ein Hochglanzversprechen, aber die richtigen.
Employer Branding mit Aubrey Company
Wir entwickeln Arbeitgebermarken, konzipieren Recruiting-Kampagnen und setzen sie um, von Foto und Film über Social-Media-Anzeigen bis zur Karriereseite mit einfachem Bewerbungsprozess. Alles aus einer Hand, damit Marke, Kampagne und Website zusammenpassen. Sprich uns an über https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.
Häufige Fragen
Was ist Employer Branding?
Employer Branding ist der gezielte Aufbau einer Arbeitgebermarke. Es geht darum, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird und warum Fachkräfte sich gerade dort bewerben sollten.
Was ist eine Employer Value Proposition?
Die Employer Value Proposition ist das Arbeitgeberversprechen. Sie beschreibt in wenigen Sätzen, was Mitarbeitende bei einem Unternehmen finden, was sie anderswo nicht finden, und bildet die Grundlage jeder Recruiting-Kampagne.
Lohnt sich Employer Branding auch für kleine Unternehmen?
Ja. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können mit Nähe, Verantwortung und kurzen Wegen punkten, müssen diese Stärken aber sichtbar machen. Schon eine gute Karriereseite und echte Einblicke in den Arbeitsalltag machen einen Unterschied.
Welche Kanäle eignen sich für Recruiting-Kampagnen?
Das hängt von der Zielgruppe ab. Häufige Bausteine sind die eigene Karriereseite, Anzeigen in sozialen Netzwerken, Jobportale, Plakate im Umfeld des Standorts und Karrieremessen. Für Auszubildende eignen sich andere Kanäle als für erfahrene Fachkräfte.
Wie erscheinen meine Stellenanzeigen in der Google-Jobsuche?
Stellenanzeigen auf der eigenen Website lassen sich mit strukturierten Daten nach Schema.org als JobPosting auszeichnen. So kann Google sie in seiner Jobsuche anzeigen. Wichtig sind vollständige Angaben zu Titel, Ort, Arbeitgeber und Beschreibung.
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