Google-Unternehmensprofil optimieren: So wirst du in deiner Region gefunden

Aubrey Company5 Min. LesezeitTitelbild: KI-generiert

Hand hält ein Smartphone mit einer Kartenansicht und mehreren roten Markierungen, im Hintergrund eine Altstadtgasse mit Fachwerkhäusern und kleinen Geschäften (KI-generiert)
Inhalt 01 / 09
  1. 01Wie Google lokale Suchergebnisse bewertet
  2. 02Schritt 1: Die richtige Hauptkategorie wählen
  3. 03Schritt 2: Das Profil vollständig ausfüllen
  4. 04Schritt 3: Mit Fotos und Beiträgen zeigen, wer du bist
  5. 05Schritt 4: Bewertungen aktiv einholen und beantworten
  6. 06Schritt 5: Website und Profil zusammendenken
  7. 07Unsere Haltung: Das unterschätzteste Marketinginstrument im Mittelstand
  8. 08Lokal sichtbar mit Aubrey Company
  9. 09Häufige Fragen

Ob dein Unternehmen bei Suchen wie „Agentur in der Nähe“ oder „Steuerberater Dreieich“ auf der Karte erscheint, entscheidet vor allem dein Google-Unternehmensprofil. Google bewertet lokale Ergebnisse nach drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zwei davon kannst du direkt beeinflussen.

Das Google-Unternehmensprofil, früher Google My Business, ist der kostenlose Eintrag, der in der Google-Suche und in Google Maps erscheint. In diesem Beitrag zeigt Aubrey Company aus Dreieich, wie du das Profil vollständig und überzeugend pflegst und was es mit deiner Website zu tun hat.

Wie Google lokale Suchergebnisse bewertet

Relevanz beschreibt, wie gut dein Profil zur Suchanfrage passt. Hier zählen vor allem die gewählte Kategorie, deine Leistungen und die Beschreibung. Entfernung meint den Abstand zwischen deinem Standort und dem Ort, an dem gesucht wird oder der in der Suche genannt ist. Bekanntheit beschreibt, wie präsent dein Unternehmen insgesamt ist, im Netz und darüber hinaus. Google nennt dafür unter anderem Links, Artikel, Verzeichnisse sowie Anzahl und Inhalt der Bewertungen.

Wie stark die drei Faktoren jeweils gewichtet werden, legt Google nicht offen. Prozentangaben, die im Netz kursieren, sind Schätzungen. Sicher ist: Auf die Entfernung hast du kaum Einfluss, auf Relevanz und Bekanntheit sehr wohl.

Schritt 1: Die richtige Hauptkategorie wählen

Die Hauptkategorie ist die wichtigste einzelne Angabe in deinem Profil. Wähle die Kategorie, die dein Kerngeschäft am genauesten beschreibt, nicht die breiteste. Eine Werbeagentur, die vor allem Websites baut, kann mit einer Kategorie für Webdesign besser fahren als mit einer allgemeinen. Weitere Kategorien ergänzen das Bild, sollten aber wirklich zu deinem Angebot passen.

Prüfe außerdem den Firmennamen. Er sollte genau so lauten wie im echten Leben, also wie auf Briefbogen und Ladenschild. Zusätzliche Suchbegriffe im Namen verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können zur Sperrung des Profils führen.

Schritt 2: Das Profil vollständig ausfüllen

Ein vollständiges Profil beantwortet alle Fragen, die vor einem Anruf oder Besuch entstehen. Dazu gehören Adresse oder Einzugsgebiet, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen, Leistungen und eine Beschreibung, die in eigenen Worten sagt, was du für wen tust.

Besonders wichtig ist die Übereinstimmung mit deiner Website. Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall identisch geschrieben sein, im Profil, im Impressum, in Branchenverzeichnissen und in sozialen Netzwerken. Das hilft nicht nur Google, sondern auch KI-Systemen, die Informationen über dein Unternehmen zusammentragen.

Eine Fotografin richtet in einem hellen kleinen Café eine Kamera auf drei Personen in Schürzen, die hinter einem Holztresen stehen und lächeln (KI-generiert)
Echte Fotos von Team und Räumen machen ein Profil glaubwürdig, KI-generiert

Schritt 3: Mit Fotos und Beiträgen zeigen, wer du bist

Fotos sind oft das Erste, was Menschen von deinem Unternehmen sehen. Zeig echte Bilder von Außenansicht, Räumen, Team und Arbeitsergebnissen. Stockfotos und reine Logos wirken austauschbar. Aktualisiere die Bilder, wenn sich etwas ändert, etwa nach einem Umbau oder wenn das Team wächst.

Über die Funktion Beiträge kannst du Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen direkt im Profil veröffentlichen. Regelmäßige Beiträge signalisieren, dass das Unternehmen aktiv ist. Ein guter Weg ist, neue Artikel aus dem eigenen Journal kurz anzureißen und auf die Website zu verlinken.

Schritt 4: Bewertungen aktiv einholen und beantworten

Bewertungen zahlen auf die Bekanntheit ein und beeinflussen, ob jemand dich anruft. Bitte zufriedene Kundinnen und Kunden direkt nach einem abgeschlossenen Auftrag um eine Bewertung, zum Beispiel mit dem Link, den Google im Profil bereitstellt. Kaufe keine Bewertungen und biete keine Gegenleistung dafür an, das verstößt gegen die Richtlinien von Google und kann rechtliche Folgen haben.

Beantworte jede Bewertung, auch die kritischen. Eine sachliche, freundliche Antwort auf eine schlechte Bewertung zeigt anderen Lesenden oft mehr über dein Unternehmen als zehn gute Sterne. Nenne in Antworten keine personenbezogenen Daten.

Schritt 5: Website und Profil zusammendenken

Dein Profil verlinkt auf deine Website, und Google vergleicht beide. Eine eigene Seite für jeden Standort und jede Kernleistung, mit Ortsbezug im Text, stärkt die Relevanz. Für ein Unternehmen aus Dreieich kann das heißen, ausdrücklich zu nennen, welche Orte es betreut, etwa Langen, Neu-Isenburg, Offenbach oder Frankfurt am Main, sofern das der Wahrheit entspricht.

Strukturierte Daten nach Schema.org, zum Beispiel für LocalBusiness, beschreiben Adresse, Öffnungszeiten und Leistungen in einer Form, die Maschinen lesen können. Das unterstützt die lokale Suche und die Sichtbarkeit in KI-Antworten, über die wir in unserem Beitrag zu GEO geschrieben haben.

Unsere Haltung: Das unterschätzteste Marketinginstrument im Mittelstand

Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos, schnell eingerichtet und für viele Menschen der erste Kontakt mit einem Unternehmen. Trotzdem bleiben viele Profile mit alten Öffnungszeiten, unbeantworteten Bewertungen und veralteten Fotos sich selbst überlassen.

Für viele lokale Unternehmen bringt eine Stunde Pflege im Monat am Profil mehr als ein teurer Anzeigenmonat. Es ist nicht glamourös, aber es wirkt.

Lokal sichtbar mit Aubrey Company

Wir richten Google-Unternehmensprofile ein, prüfen bestehende Profile und verbinden sie mit einer Website, die lokal gefunden wird. Als Agentur aus Dreieich kennen wir den Wettbewerb im Rhein-Main-Gebiet aus eigener Erfahrung. Du erreichst uns über unsere Kontaktseite unter https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.

Häufige Fragen

Was kostet ein Google-Unternehmensprofil?

Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos. Du brauchst ein Google-Konto und musst bestätigen, dass du das Unternehmen vertreten darfst. Kosten entstehen nur, wenn du zusätzlich Anzeigen schaltest oder eine Agentur mit der Pflege beauftragst.

Wie verbessere ich mein Ranking in Google Maps?

Wähle die passende Hauptkategorie, fülle das Profil vollständig aus, halte Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch, lade echte Fotos hoch und sammle regelmäßig Bewertungen. Google bewertet lokale Ergebnisse nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.

Darf ich Suchbegriffe in den Firmennamen schreiben?

Nein. Der Name im Profil muss dem echten Firmennamen entsprechen. Zusätzliche Suchbegriffe verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können dazu führen, dass das Profil gesperrt wird.

Wie gehe ich mit einer schlechten Bewertung um?

Antworte sachlich, freundlich und zeitnah. Bedanke dich für das Feedback, geh auf den Kern der Kritik ein und biete ein Gespräch an. Verstößt eine Bewertung gegen die Richtlinien von Google, kannst du sie im Profil melden.

Brauche ich ein Unternehmensprofil, wenn ich keine Laufkundschaft habe?

Ja, in den meisten Fällen. Auch Dienstleister ohne Ladengeschäft können ein Einzugsgebiet angeben und die Adresse ausblenden. So erscheinst du bei Suchen in deiner Region, ohne dass Besucherinnen und Besucher vor der Tür stehen.