Imagefilm planen: Ablauf, Kostenfaktoren und die häufigsten Fehler

Aubrey Company5 Min. LesezeitTitelbild: KI-generiert

Kamerafrau mit Kopfhörern filmt mit einer Kamera auf einem Stativ einen Handwerker an einer Werkbank in einer hellen Produktionshalle, daneben steht eine Studioleuchte (KI-generiert)
Inhalt 01 / 09
  1. 01Wofür brauchst du den Film?
  2. 02Phase 1: Konzept und Vorbereitung
  3. 03Phase 2: Der Drehtag
  4. 04Phase 3: Schnitt, Ton und Ausspielung
  5. 05Was bestimmt die Kosten eines Imagefilms?
  6. 06Die häufigsten Fehler bei Imagefilmen
  7. 07Unsere Haltung: Kein Film ohne Plan für danach
  8. 08Dein Film mit Aubrey Company
  9. 09Häufige Fragen

Ein Imagefilm ist ein kurzer Film, der ein Unternehmen, seine Menschen und seine Haltung zeigt. Er entsteht in drei Phasen: Konzept, Dreh und Postproduktion. Was er kostet, hängt vor allem von Länge, Drehtagen, Drehorten, Team und Ausspielwegen ab, ein seriöses Angebot lässt sich deshalb erst nach einem Briefing machen.

Bewegtbild ist für viele Unternehmen der direkteste Weg, Vertrauen aufzubauen, bei Kundinnen und Kunden genauso wie bei Bewerberinnen und Bewerbern. In diesem Beitrag erklärt Aubrey Company aus Dreieich, wie eine Produktion abläuft und worauf du achten solltest, damit dein Film nicht nach einem Jahr in der Schublade verschwindet.

Wofür brauchst du den Film?

Die wichtigste Frage stellt sich vor dem ersten Drehbuchsatz: Wer soll den Film sehen, und was soll danach passieren? Ein Film für die Startseite der Website, der neue Kundschaft überzeugen soll, folgt anderen Regeln als ein Recruitingfilm für junge Fachkräfte oder ein Film, der auf einer Messe in Dauerschleife läuft.

Davon hängen Länge, Tonalität und Format ab. Auf der Website darf ein Film etwas länger sein, weil wer ihn startet, sich bewusst dafür entschieden hat. In sozialen Netzwerken zählen die ersten Sekunden, und viele Menschen schauen ohne Ton. Ein Messefilm muss auch dann funktionieren, wenn niemand ihn von Anfang an sieht.

Phase 1: Konzept und Vorbereitung

Am Anfang steht das Briefing. Darin klären wir Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Ausspielwege und Budgetrahmen. Daraus entsteht ein Konzept mit der Geschichte, die der Film erzählt, und einem Drehbuch oder einer Ablaufplanung.

Danach folgt die Organisation: Drehorte, Drehgenehmigungen, Termine, Mitwirkende und die Frage, wer vor der Kamera steht. Echte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken oft glaubwürdiger als Schauspieler, brauchen aber Vorbereitung und eine entspannte Atmosphäre am Set. Wer gefilmt wird, sollte vorher schriftlich zustimmen.

Phase 2: Der Drehtag

Am Drehtag zeigt sich, wie gut die Vorbereitung war. Ein klarer Zeitplan, vorbereitete Räume und eine Ansprechperson im Unternehmen, die Türen öffnen und Fragen beantworten kann, sparen Stunden. Plane auch ein, dass der normale Betrieb an den Drehorten kurz ruhen muss, etwa wenn Maschinen laut sind oder Kundschaft im Bild wäre.

Für Interviews lohnt ein ruhiger Raum mit wenig Hall. Guter Ton ist mindestens so wichtig wie ein gutes Bild. Rauschen, Hall oder Straßenlärm fallen sofort auf und lassen auch schöne Aufnahmen unprofessionell wirken.

Ein Mann sitzt in einem Besprechungsraum vor einem Leuchtschirm und spricht in ein Ansteckmikrofon, im Vordergrund ist unscharf der Monitor einer Kamera mit seinem Bild zu sehen (KI-generiert)
Interviews mit echten Menschen aus dem Unternehmen tragen viele Imagefilme, KI-generiert

Phase 3: Schnitt, Ton und Ausspielung

In der Postproduktion entsteht der eigentliche Film. Dazu gehören Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik, Grafiken und Untertitel. In der Regel gibt es Korrekturschleifen, deren Zahl im Angebot festgehalten sein sollte.

Plane von Anfang an, in welchen Formaten der Film gebraucht wird. Aus einem Drehtag lassen sich neben dem Hauptfilm oft kürzere Fassungen, Hochformate für Social Media und einzelne Clips für Stellenanzeigen gewinnen. Untertitel machen den Film zugänglicher und funktionieren auch ohne Ton. Eine Textfassung oder ein Transkript auf der Website hilft zusätzlich Suchmaschinen und KI-Systemen, den Inhalt zu verstehen.

Was bestimmt die Kosten eines Imagefilms?

Pauschale Preise für einen Imagefilm sagen wenig, weil die Bandbreite groß ist. Die wichtigsten Faktoren sind die Zahl der Drehtage und Drehorte, die Größe des Teams, die Technik, etwa Drohnenaufnahmen oder aufwendige Lichtsetzung, und der Umfang der Postproduktion mit Animationen und Sprecheraufnahmen.

Dazu kommen Nutzungsrechte. Musik, Sprecherstimmen und Bildmaterial werden für bestimmte Zwecke, Zeiträume und Kanäle lizenziert. Kläre vorab, wo und wie lange der Film laufen soll, auch in Anzeigen, damit es später keine Überraschungen gibt. Ein gutes Angebot listet diese Punkte einzeln auf, so kannst du gezielt entscheiden, wo du investierst.

Die häufigsten Fehler bei Imagefilmen

Zu viel auf einmal: Ein Film, der alle Leistungen, alle Standorte und alle Werte zeigen will, bleibt am Ende bei niemandem hängen. Besser ist eine klare Botschaft und eine Geschichte, die sie trägt.

Zu lang: Jede Szene sollte die Frage beantworten, ob sie dem Ziel dient. Was das nicht tut, gehört in eine zweite Fassung oder ganz heraus.

Kein Plan für danach: Ein Film wirkt nur, wenn er gesehen wird. Lege vor dem Dreh fest, wo er laufen soll, wer ihn veröffentlicht und wie er beworben wird.

Zu viel Hochglanz, zu wenig Mensch: Glatte Bilder ohne echte Gesichter wirken austauschbar. Menschen aus dem Unternehmen, die in eigenen Worten erzählen, sind oft das stärkste Argument.

Unsere Haltung: Kein Film ohne Plan für danach

Wir drehen lieber einen kürzeren Film mit einem klaren Plan für die Ausspielung als einen aufwendigen Film, der nach der Premiere im Archiv verschwindet. Ein Imagefilm ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das auf Website, Social Media, Messe und im Recruiting arbeiten soll.

Und wir sind überzeugt: Echte Menschen aus deinem Unternehmen, die in eigenen Worten erzählen, schlagen jede Hochglanzästhetik.

Dein Film mit Aubrey Company

Wir verbinden Film mit Marke und Kommunikation: vom Konzept über den Dreh bis zur Ausspielung auf Website, Social Media und in Kampagnen. So passt der Film zu deinem Auftritt und arbeitet nach der Premiere weiter. Sprich uns an über https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.

Häufige Fragen

Was kostet ein Imagefilm?

Das hängt vom Umfang ab. Die wichtigsten Kostenfaktoren sind Drehtage, Drehorte, Teamgröße, Technik, Postproduktion und Nutzungsrechte für Musik und Sprecher. Ein belastbares Angebot entsteht nach einem Briefing, in dem Ziel, Länge und Ausspielwege geklärt sind.

Wie lang sollte ein Imagefilm sein?

So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Für die Website darf ein Film etwas länger sein, für soziale Netzwerke braucht es kurze Fassungen, die in den ersten Sekunden überzeugen und ohne Ton verständlich sind.

Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?

Die Dauer hängt von Konzept, Zahl der Drehtage und Korrekturschleifen ab. Konzept und Vorbereitung brauchen oft mehr Zeit als der Dreh selbst. Den Zeitplan legen wir im ersten Gespräch gemeinsam fest.

Sollten echte Mitarbeitende im Imagefilm auftreten?

In vielen Fällen ja. Menschen aus dem Unternehmen wirken glaubwürdig und machen den Film unverwechselbar. Sie brauchen eine gute Vorbereitung und müssen der Aufnahme und Veröffentlichung vorher schriftlich zustimmen.

Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Recruitingfilm?

Ein Imagefilm zeigt das Unternehmen insgesamt, meist für Kundschaft und Partner. Ein Recruitingfilm richtet sich an potenzielle Bewerberinnen und Bewerber und zeigt vor allem Arbeitsalltag, Team und Entwicklungsmöglichkeiten.