Onlineshop erstellen: Shopify, Shopware oder WooCommerce im Kostenvergleich

Aubrey Company4 Min. LesezeitTitelbild: KI-generiert

Junge Unternehmerin packt in einem kleinen hellen Lager ein Paket, vor ihr steht ein Laptop mit der Bestellübersicht eines Onlineshops, im Regal dahinter stehen Kartons (KI-generiert)
Inhalt 01 / 07
  1. 01Shopify: schnell startklar, laufende Gebühren
  2. 02Shopware: stark für den deutschen Mittelstand
  3. 03WooCommerce: flexibel auf WordPress-Basis
  4. 04Die Fragen vor der Entscheidung
  5. 05Unsere Haltung: Erst der Prozess, dann das System
  6. 06Dein Onlineshop mit Aubrey Company
  7. 07Häufige Fragen

Shopify, Shopware und WooCommerce sind drei der verbreitetsten Shopsysteme in Deutschland, mit sehr unterschiedlichen Kostenmodellen. Shopify ist eine Mietlösung mit monatlicher Gebühr und Transaktionskosten, Shopware gibt es als kostenlose Community Edition und als kostenpflichtige Editionen ab etwa 600 Euro im Monat, WooCommerce ist ein kostenloses WordPress-Plugin, bei dem Hosting, Erweiterungen und Pflege extra kosten. Welches System passt, hängt von Sortiment, Umsatz, Schnittstellen und deinen eigenen Ressourcen ab.

Die Preise in diesem Beitrag stammen aus Anbieterangaben und Vergleichsportalen mit Stand Oktober 2026. Sie ändern sich regelmäßig, prüfe vor einer Entscheidung die aktuellen Preisseiten der Anbieter. Aubrey Company aus Dreieich zeigt, worauf es bei der Wahl ankommt.

Shopify: schnell startklar, laufende Gebühren

Shopify ist eine gehostete Lösung. Du mietest den Shop, Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter. Laut Vergleichsportalen liegt der Basic-Tarif je nach Abrechnung bei etwa 27 bis 36 Euro im Monat, der Grow-Tarif bei etwa 71 bis 105 Euro und der Advanced-Tarif bei etwa 290 bis 384 Euro. Bei jährlicher Zahlung ist es günstiger.

Dazu kommen Zahlungsgebühren. Mit Shopify Payments liegen die Kartengebühren laut Vergleichsportalen im Basic-Tarif bei 2,1 Prozent plus 0,30 Euro je Zahlung. Wer externe Zahlungsanbieter nutzt, zahlt zusätzlich eine Transaktionsgebühr von bis zu 2 Prozent. Apps für Zusatzfunktionen kosten oft eigene Monatsbeiträge.

Shopify passt gut für Unternehmen, die schnell starten wollen, keine eigene Technik betreuen möchten und mit den Möglichkeiten des Systems auskommen.

Shopware: stark für den deutschen Mittelstand

Shopware stammt aus Deutschland und ist besonders im B2B-Handel und bei komplexen Sortimenten verbreitet. Die Community Edition ist Open Source und lizenzkostenfrei. Die kommerziellen Editionen Rise, Evolve und Beyond beginnen laut Vergleichsportalen bei etwa 600, 2.400 und 6.500 Euro im Monat, die Preise sind nach Umsatzgrößen gestaffelt.

Zu den Lizenzkosten kommen Hosting, Erweiterungen, Einrichtung und laufende Betreuung durch eine Agentur. Shopware lohnt sich, wenn du viele Produktvarianten, Kundengruppen mit eigenen Preisen oder tiefe Schnittstellen zu Warenwirtschaft und ERP brauchst.

Zwei Personen stehen in einem Lager mit Regalen voller Kartons und prüfen auf einem Tablet eine Produktliste, eine hält einen Handscanner (KI-generiert)
Das Shopsystem muss zu Sortiment, Lager und Prozessen passen, KI-generiert

WooCommerce: flexibel auf WordPress-Basis

WooCommerce ist ein kostenloses Plugin für WordPress. Wer bereits eine WordPress-Website hat, kann den Shop direkt integrieren. Lizenzkosten fallen für das Grundsystem nicht an, dafür brauchst du ein passendes Hosting und oft kostenpflichtige Erweiterungen, etwa für Zahlungsarten, Versand oder rechtssichere Texte.

Die Kehrseite der Flexibilität: Du bist selbst für Updates, Sicherheit und die Verträglichkeit der Erweiterungen verantwortlich. WooCommerce passt gut für kleinere bis mittlere Shops, bei denen Inhalte und Produkte eng zusammenspielen.

Die Fragen vor der Entscheidung

Wie groß ist dein Sortiment, und wie komplex sind die Produkte? Verkaufst du an Privatkundschaft, an Unternehmen oder an beide? Welche Systeme müssen angebunden werden, etwa Warenwirtschaft, Buchhaltung, Versanddienstleister oder Marktplätze? Und wer kümmert sich nach dem Start um Updates, Sicherheit und Weiterentwicklung?

Rechne außerdem die Gesamtkosten über drei Jahre. Eine niedrige Monatsgebühr kann durch Transaktionsgebühren und Apps teurer werden als eine Lizenz, und ein kostenloses System kann durch Betreuung und Erweiterungen deutlich mehr kosten, als es zunächst scheint. Seit dem 28. Juni 2025 gilt für viele Onlineshops außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das bei der Wahl des Themes und der Umsetzung berücksichtigt werden muss.

Unsere Haltung: Erst der Prozess, dann das System

Viele Shopprojekte beginnen mit der Frage nach dem System. Wir beginnen mit der Frage, wie Bestellungen heute durch dein Unternehmen laufen, vom Lager bis zur Rechnung. Das passende System ergibt sich daraus fast von selbst. Ein Shop, der nicht zu den Abläufen passt, kostet jeden Tag Zeit.

Dein Onlineshop mit Aubrey Company

Wir beraten herstellerunabhängig, setzen Shops um und verbinden sie mit Warenwirtschaft, Buchhaltung und Versand. Sprich uns an über https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.

Häufige Fragen

Was kostet ein Onlineshop mit Shopify?

Laut Vergleichsportalen beginnt der Basic-Tarif je nach Abrechnung bei etwa 27 bis 36 Euro im Monat. Dazu kommen Zahlungsgebühren, mit Shopify Payments etwa 2,1 Prozent plus 0,30 Euro pro Kartenzahlung im Basic-Tarif, sowie gegebenenfalls Kosten für Apps. Stand Oktober 2026.

Ist Shopware kostenlos?

Die Shopware Community Edition ist Open Source und lizenzkostenfrei. Die kommerziellen Editionen beginnen laut Vergleichsportalen bei etwa 600 Euro im Monat. Hosting, Einrichtung und Betreuung kommen in beiden Fällen hinzu.

Ist WooCommerce wirklich kostenlos?

Das Plugin selbst ist kostenlos. Kosten entstehen für Hosting, kostenpflichtige Erweiterungen, Themes, Wartung und Sicherheit.

Welches Shopsystem eignet sich für B2B?

Für B2B mit Kundengruppen, individuellen Preisen und tiefen Schnittstellen zu Warenwirtschaft und ERP wird in Deutschland häufig Shopware eingesetzt. Die richtige Wahl hängt aber von Sortiment, Prozessen und Budget ab.

Muss mein Onlineshop barrierefrei sein?

Onlineshops, die sich an Verbraucherinnen und Verbraucher richten, fallen seit dem 28. Juni 2025 in der Regel unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten.