Inhalt 01 / 11
- 01Die Preisspannen im Überblick
- 02Was Agenturen und Freelancer pro Stunde berechnen
- 03Faktor 1: Umfang und Struktur
- 04Faktor 2: Design
- 05Faktor 3: Inhalte
- 06Faktor 4: Funktionen und Schnittstellen
- 07Faktor 5: Laufende Kosten nach dem Start
- 08So vergleichst du Angebote fair
- 09Unsere Haltung: Die teuerste Website ist die, die nichts bringt
- 10Dein Angebot von Aubrey Company
- 11Häufige Fragen
Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen kostet in Deutschland meist zwischen 1.500 und 6.000 Euro netto, eine Unternehmenswebsite mit 10 bis 20 Seiten zwischen 4.000 und 20.000 Euro. Bei einer Auswertung von 33 Angeboten für eine WordPress-Website mit vier bis sechs Seiten lag der mittlere Preis bei 2.800 Euro netto, die Spanne reichte von 1.000 bis 10.000 Euro. Ein Baukasten kostet dagegen etwa 120 bis 360 Euro im Jahr, ein Onlineshop beginnt meist bei rund 5.000 Euro. Wo du in diesen Spannen landest, bestimmen Umfang, Design, Inhalte, Funktionen und die Betreuung nach dem Start.
„Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen, die Unternehmen einer Agentur stellen. Aubrey Company aus Dreieich zeigt in diesem Beitrag echte Zahlen, erklärt, woraus sich der Preis zusammensetzt, und wie du Angebote so vergleichst, dass am Ende keine Überraschungen kommen. Alle Preise sind Angaben von Anbietern und Vergleichsportalen mit Stand Oktober 2026 und dienen der Orientierung.
Die Preisspannen im Überblick
Website-Baukasten: Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace kosten je nach Tarif etwa 10 bis 30 Euro im Monat, also rund 120 bis 360 Euro im Jahr. Die Arbeit für Texte, Bilder und Einrichtung machst du selbst.
Visitenkarten-Website mit wenigen Seiten: Laut dem Preisvergleich von Inventivo liegen solche Websites bei Freelancern meist zwischen 1.500 und 3.500 Euro, bei Agenturen zwischen 3.000 und 6.000 Euro.
Unternehmenswebsite mit 10 bis 20 Seiten: Hier nennt Inventivo 4.000 bis 10.000 Euro bei Freelancern und 8.000 bis 20.000 Euro bei Agenturen. Enthalten sind meist ein individuelles Design, ein Redaktionssystem und SEO-Grundlagen.
Onlineshop: Ein eigener Shop mit Produktdaten, Zahlungsarten und Versand beginnt nach gängigen Preisübersichten bei etwa 5.000 Euro. Mit Anbindung an Warenwirtschaft, vielen Produkten oder individuellen Funktionen liegt er schnell deutlich darüber.
Große Plattformen und Portale mit Kundenbereichen, Schnittstellen und Mehrsprachigkeit bewegen sich im fünf- bis sechsstelligen Bereich und werden fast immer individuell kalkuliert.
Was Agenturen und Freelancer pro Stunde berechnen
Viele Angebote entstehen aus einer Schätzung des Aufwands in Stunden oder Tagen. Laut dem Freelancer-Kompass 2025 lag der durchschnittliche Stundensatz von Freelancern in Deutschland bei 104 Euro. Agenturen berechnen je nach Leistung und Erfahrung meist zwischen 80 und 180 Euro pro Stunde.
Eine kleine Website mit 30 bis 50 Stunden Aufwand landet so schnell bei 3.000 bis 6.000 Euro. Wer die Stundenschätzung im Angebot sieht, kann besser einschätzen, ob ein Preis zum Umfang passt.
Faktor 1: Umfang und Struktur
Wie viele Seiten braucht deine Website, und wie viele unterschiedliche Seitentypen? Zehn Leistungsseiten mit demselben Aufbau sind deutlich weniger Arbeit als zehn Seiten, die jeweils anders gestaltet werden. Dazu kommen Mehrsprachigkeit, mehrere Standorte oder ein Journal mit Kategorien und Suchfunktion.
Bei einem Relaunch spielt außerdem die Übernahme bestehender Inhalte eine Rolle. Alte Seiten zu sichten, zu überarbeiten und mit Weiterleitungen sauber umzuziehen, ist Arbeit, die in jedem guten Angebot auftaucht.
Faktor 2: Design
Ein Theme aus einem Katalog ist schnell eingerichtet, sieht aber oft aus wie viele andere Websites. Ein individuelles Design entsteht aus deiner Marke heraus, mit eigenen Layouts, Bildsprache und Details, die Wiedererkennung schaffen. Dazwischen liegen Lösungen, bei denen ein bewährtes System an deine Marke angepasst wird.
Je klarer deine Marke bereits definiert ist, mit Logo, Farben, Schriften und Bildstil, desto schneller geht die Gestaltung. Fehlt diese Grundlage, gehört ein kleiner Markenprozess vor das Webdesign.
Faktor 3: Inhalte
Texte und Bilder sind der am häufigsten unterschätzte Kostenfaktor. Gute Texte, die Fragen beantworten und für Suchmaschinen und KI-Systeme verständlich sind, brauchen Zeit. Professionelle Fotos von Team, Räumen und Arbeit machen eine Website glaubwürdig, ein Fotoshooting gehört deshalb oft dazu und wird meist als Tagessatz berechnet.
Kläre früh, wer welche Inhalte liefert. Fehlende Texte und Bilder sind einer der häufigsten Gründe, warum sich Website-Projekte verzögern.
Faktor 4: Funktionen und Schnittstellen
Ein Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Konfiguratoren, Kundenbereiche, Shopfunktionen oder die Anbindung an CRM, Warenwirtschaft oder Personalsoftware erhöhen den Aufwand deutlich. Jede Schnittstelle muss geplant, gebaut, getestet und später gepflegt werden.
Dazu kommen Anforderungen, die nicht sichtbar sind, aber wichtig: Barrierefreiheit nach WCAG, wenn deine Website unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt, ein datenschutzkonformes Einwilligungsmanagement, schnelle Ladezeiten und strukturierte Daten für Suchmaschinen.
Faktor 5: Laufende Kosten nach dem Start
Eine Website ist nach dem Go-live nicht fertig. Domain und Hosting kosten für kleine Websites oft nur wenige Euro bis einige Dutzend Euro im Monat, leistungsstarkes Hosting für Shops und größere Auftritte entsprechend mehr. Dazu kommen Lizenzen für Plugins oder Software, Sicherheitsupdates und Backups.
Plane außerdem Zeit für Pflege und Weiterentwicklung ein: neue Inhalte, Journalbeiträge, Anpassungen an neue Angebote. Ein Wartungsvertrag schafft Klarheit, wer sich um was kümmert und was es monatlich kostet. Frag im Angebot ausdrücklich nach diesem Betrag, denn über einige Jahre kann er einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen.
So vergleichst du Angebote fair
Angebote lassen sich nur vergleichen, wenn sie denselben Umfang beschreiben. Achte darauf, ob Konzept, Texte, Fotos, Barrierefreiheit, SEO-Grundlagen, Weiterleitungen, Schulung und Korrekturschleifen enthalten sind. Frag nach, was nach dem Start passiert und was laufend kostet.
Rechne die Gesamtkosten über drei Jahre: Erstellung plus Hosting, Lizenzen und Wartung. Ein sehr günstiger Einstiegspreis ist oft ein Zeichen dafür, dass wichtige Leistungen fehlen und später nachberechnet werden. Ein gutes Angebot nennt Leistungen einzeln, sodass du gezielt entscheiden kannst, wo du investierst und wo nicht.
Unsere Haltung: Die teuerste Website ist die, die nichts bringt
Wir verstehen den Wunsch nach einem günstigen Preis. Aber eine Website, die keine Anfragen bringt, ist am Ende teurer als eine, die mehr kostet und dafür arbeitet. Bringt eine Website im Jahr nur zwei zusätzliche Aufträge, hat sie sich in vielen Branchen bereits bezahlt gemacht. Die richtige Frage ist deshalb nicht nur, was eine Website kostet, sondern was sie bringen soll.
Darum sprechen wir vor jedem Angebot über Ziele: Wie viele Anfragen, welche Zielgruppe, welche Aufgaben soll die Website übernehmen? Daraus ergibt sich der sinnvolle Umfang fast von selbst.
Dein Angebot von Aubrey Company
Wir erstellen Websites als Full-Service-Agentur: Konzept, Design, Text, Fotografie, Technik und Betreuung nach dem Start. Nach einem Briefing bekommst du ein transparentes Angebot, in dem jede Leistung nachvollziehbar aufgeführt ist. Sprich uns an über https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.
Häufige Fragen
Was kostet eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen?
Nach Preisvergleichen mit Stand Oktober 2026 meist 1.500 bis 3.500 Euro netto bei Freelancern und 3.000 bis 6.000 Euro bei Agenturen für eine Website mit wenigen Seiten. Bei 33 ausgewerteten Angeboten für eine WordPress-Website mit vier bis sechs Seiten lag der mittlere Preis bei 2.800 Euro netto.
Was kostet eine größere Unternehmenswebsite?
Für 10 bis 20 Seiten mit individuellem Design nennen Preisvergleiche 4.000 bis 10.000 Euro bei Freelancern und 8.000 bis 20.000 Euro bei Agenturen. Mehrsprachigkeit, Schnittstellen und Shopfunktionen erhöhen den Preis.
Wie hoch ist der Stundensatz für Webdesign?
Laut Freelancer-Kompass 2025 lag der durchschnittliche Stundensatz von Freelancern in Deutschland bei 104 Euro. Agenturen berechnen je nach Leistung meist zwischen 80 und 180 Euro pro Stunde.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Typisch sind Domain, Hosting, Softwarelizenzen, Sicherheitsupdates, Backups und die Pflege von Inhalten. Für kleine Websites liegen Domain und Hosting oft bei wenigen Euro bis einigen Dutzend Euro im Monat, Wartung und Pflege kommen je nach Vertrag dazu.
Ist ein Website-Baukasten eine Alternative?
Für sehr einfache Auftritte kann ein Baukasten für etwa 120 bis 360 Euro im Jahr reichen. Bei individuellem Design, besonderen Funktionen, Schnittstellen oder hohen Anforderungen an Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit stößt er schnell an Grenzen.
Warum unterscheiden sich Angebote für Websites so stark?
Weil sie oft unterschiedliche Leistungen enthalten. Konzept, Texte, Fotos, Barrierefreiheit, SEO, Weiterleitungen und Betreuung nach dem Start sind nicht in jedem Angebot enthalten. Vergleichbar werden Angebote erst bei gleichem Umfang und mit Blick auf die Gesamtkosten über mehrere Jahre.
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