Was kostet Google Ads? Klickpreise, Budgets und Benchmarks 2026

Aubrey Company4 Min. LesezeitTitelbild: KI-generiert

Mann sitzt abends in einem Büro vor einem gebogenen Monitor mit einem Werbekonto voller Diagramme und rechnet mit einem Stift auf einem Notizblock, neben ihm leuchtet eine Schreibtischlampe (KI-generiert)
Inhalt 01 / 07
  1. 01Wie entsteht der Preis für einen Klick?
  2. 02Klickpreise nach Branche
  3. 03Mit welchem Budget solltest du starten?
  4. 04So senkst du die Kosten pro Anfrage
  5. 05Unsere Haltung: Der Klickpreis ist die falsche Kennzahl
  6. 06Google Ads mit Aubrey Company
  7. 07Häufige Fragen

Bei Google Ads zahlst du in der Regel pro Klick, und den Preis bestimmt eine Auktion. Laut dem Benchmark-Bericht 2025 von LocaliQ und WordStream lag der durchschnittliche Klickpreis über alle Branchen bei 5,26 US-Dollar, 12,88 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Spanne reicht von 1,60 US-Dollar in Kunst und Unterhaltung bis 8,58 US-Dollar bei Rechtsdienstleistungen. Dein Budget legst du selbst fest, nach oben gibt es keine Grenze, nach unten kaum.

Die Benchmarks beruhen auf der Auswertung von 16.446 Kampagnen, überwiegend aus den USA. Für Deutschland sind sie eine Orientierung, keine Preisliste. Aubrey Company aus Dreieich erklärt in diesem Beitrag, wie die Kosten entstehen und wie du sie im Griff behältst.

Wie entsteht der Preis für einen Klick?

Jedes Mal, wenn jemand sucht, läuft im Hintergrund eine Auktion. Google vergleicht alle Anzeigen, die für diese Suche infrage kommen. Entscheidend ist nicht nur dein Gebot, sondern auch die Qualität: Wie gut passt die Anzeige zur Suche, wie wahrscheinlich ist ein Klick, und wie gut ist die Seite, auf die sie führt?

Daraus folgt eine wichtige Regel: Eine relevante Anzeige mit einer guten Zielseite kann vor einer schwächeren Anzeige mit höherem Gebot stehen und dabei weniger pro Klick zahlen. Wer in Qualität investiert, spart beim Klickpreis.

Klickpreise nach Branche

Die Unterschiede zwischen Branchen sind groß. Laut LocaliQ zählen Rechtsdienstleistungen mit 8,58 US-Dollar, Zahnmedizin und Handwerk rund ums Haus mit jeweils 7,85 US-Dollar zu den teuersten Bereichen. Am günstigsten waren Kunst und Unterhaltung mit 1,60 US-Dollar, Gastronomie mit 2,05 US-Dollar und Reisen mit 2,12 US-Dollar.

Der Grund liegt im Wert eines Kunden. Wo ein einzelner Auftrag viel Umsatz bringt, bieten viele Unternehmen viel, und der Preis steigt. Laut WordStream sind die Klickpreise 2025 in 87 Prozent der Branchen gestiegen, besonders deutlich in Beauty und Körperpflege sowie in Bildung.

Nahaufnahme eines Laptopbildschirms mit einem Balkendiagramm, daneben liegen ein Taschenrechner und ein Notizblock mit handschriftlichen Zahlen auf einem Holzschreibtisch (KI-generiert)
Der Klickpreis ist nur die halbe Wahrheit, entscheidend sind die Kosten pro Anfrage, KI-generiert

Mit welchem Budget solltest du starten?

Eine einfache Rechnung hilft. Angenommen, ein Klick kostet in deiner Branche 3 Euro und von 100 Besucherinnen und Besuchern stellen 5 eine Anfrage. Dann kostet dich eine Anfrage rund 60 Euro. Willst du 20 Anfragen im Monat, brauchst du also etwa 1.200 Euro Werbebudget. Die Zahlen sind ein Beispiel, rechne sie mit deinen eigenen Werten nach.

Wichtig ist, dass das Budget groß genug ist, um aussagekräftige Daten zu sammeln. Ein Budget, das nach wenigen Klicks am Tag aufgebraucht ist, liefert kaum Erkenntnisse. Lieber wenige, gut gewählte Suchbegriffe mit ausreichend Budget als viele Begriffe mit zu wenig.

So senkst du die Kosten pro Anfrage

Erstens: Wähle Suchbegriffe mit klarer Absicht. „Steuerberater Dreieich Termin“ hat eine andere Kaufbereitschaft als „Steuern“. Ausschließende Begriffe verhindern Klicks von Menschen, die etwas ganz anderes suchen.

Zweitens: Schreib Anzeigen, die zur Suche passen. Die Anzeige sollte das Thema der Suche aufgreifen und einen klaren Grund für den Klick nennen.

Drittens: Verbessere die Zielseite. Laut Unbounce lag die mittlere Konversionsrate von Landingpages über alle Branchen 2024 bei 6,6 Prozent. Jede Verbesserung der Seite senkt direkt deine Kosten pro Anfrage.

Viertens: Steuere nach Region und Zeit. Wer nur im Rhein-Main-Gebiet liefert, braucht keine Klicks aus Hamburg. Und wenn Anfragen vor allem werktags kommen, lohnt es sich, das Budget dort zu konzentrieren.

Unsere Haltung: Der Klickpreis ist die falsche Kennzahl

Viele Unternehmen schauen auf den Klickpreis und erschrecken. Entscheidend ist aber, was eine Anfrage oder ein Auftrag kostet und was er einbringt. Ein Klick für 8 Euro kann sehr günstig sein, wenn daraus ein Auftrag über mehrere Tausend Euro entsteht. Ein Klick für 50 Cent ist teuer, wenn er nie zu einer Anfrage führt.

Google Ads mit Aubrey Company

Wir planen Kampagnen auf Basis deiner Zahlen, bauen die passenden Zielseiten und werten regelmäßig aus, was wirklich Anfragen bringt. Sprich uns an über https://aubreyco.de/kontakt/ oder telefonisch unter +49 6103 2074630.

Häufige Fragen

Was kostet ein Klick bei Google Ads?

Das hängt von Branche und Wettbewerb ab. Laut LocaliQ lag der durchschnittliche Klickpreis 2025 über alle Branchen bei 5,26 US-Dollar, mit einer Spanne von 1,60 US-Dollar in Kunst und Unterhaltung bis 8,58 US-Dollar bei Rechtsdienstleistungen. Die Daten stammen überwiegend aus den USA.

Wie viel Budget brauche ich für Google Ads?

Rechne rückwärts: Klickpreis geteilt durch Konversionsrate ergibt die Kosten pro Anfrage. Bei 3 Euro pro Klick und 5 Prozent Konversionsrate kostet eine Anfrage rund 60 Euro. Für 20 Anfragen im Monat wären das etwa 1.200 Euro.

Warum zahlen manche weniger pro Klick als andere?

Weil Google neben dem Gebot auch die Qualität bewertet. Eine relevante Anzeige mit einer guten Zielseite kann besser platziert werden und trotzdem weniger pro Klick zahlen.

Gibt es ein Mindestbudget bei Google Ads?

Ein festes Mindestbudget gibt es praktisch nicht, du legst dein Tagesbudget selbst fest. Sinnvoll ist ein Budget, das genug Klicks bringt, um innerhalb weniger Wochen belastbare Daten zu sammeln.

Sind die Klickpreise bei Google Ads gestiegen?

Ja. Laut WordStream und LocaliQ stieg der durchschnittliche Klickpreis 2025 um 12,88 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und in 87 Prozent der Branchen wurden Klicks teurer.