Ratgeber · Website

Was kostet eine Website?

Was eine Website kostet, hängt vor allem von vier Dingen ab: wie viele Seiten und Sprachen sie hat, ob Texte und Fotos neu entstehen müssen, welche Funktionen sie braucht und wer sie nach dem Start betreut. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege. Ein seriöses Angebot nennt jeden dieser Punkte einzeln.

Von Rudolf Andrei Terschanski, Inhaber · Stand

01Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Warum zwei Websites so unterschiedlich viel kosten

Die Frage nach dem Preis einer Website ist ein wenig wie die Frage nach dem Preis eines Hauses. Eine einzelne Seite mit Kontaktdaten und eine Plattform mit Kundenkonto, Buchung und drei Sprachen heißen beide Website, haben aber kaum etwas gemeinsam. Deshalb nennen wir in diesem Ratgeber keine Pauschalbeträge, sondern zeigen, woraus sich der Preis zusammensetzt.

Wer diese Faktoren kennt, kann Angebote vergleichen, die auf den ersten Blick nicht vergleichbar sind. Und er erkennt, wo sich sparen lässt, ohne dass die Website am Ende ihren Zweck verfehlt.

02Kostenfaktoren

Die Faktoren, die den Preis bestimmen

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Kostenfaktoren und woran du erkennst, ob sie bei deinem Vorhaben stark oder schwach ins Gewicht fallen.

Kostenfaktoren einer Website
FaktorWirkt sich weniger aus, wennWirkt sich stärker aus, wenn
UmfangWenige Seiten in einer SpracheViele Seiten, mehrere Sprachen, eigene Seiten für Regionen oder Produkte
InhalteTexte, Fotos und Logo sind fertig vorhandenTexte, Fotos, Filme oder Grafiken entstehen neu
GestaltungEin bestehendes Corporate Design wird übernommenMarke und Gestaltung werden gleichzeitig neu entwickelt
FunktionenKontaktformular und KarteShop, Buchung, Kundenkonto, Schnittstellen zu CRM oder Warenwirtschaft
SichtbarkeitSaubere Grundlagen für Google und KI-SucheUmfangreiche Inhalte, Ratgeber und laufende Optimierung
BetreuungDu pflegst die Website selbstUpdates, Sicherungen und neue Inhalte übernimmt die Agentur

03Laufende Kosten

Was nach dem Start weiter Geld kostet

  • Domain: Die Adresse deiner Website wird jährlich bei einem Anbieter verlängert.
  • Hosting: Der Server, auf dem die Website liegt, kostet je nach Anbieter und Leistung monatlich oder jährlich.
  • Lizenzen: Bezahlte Schriften, Bildrechte, Erweiterungen oder ein Shopsystem können eigene Gebühren haben.
  • Pflege: Sicherheitsupdates, Sicherungen und kleine Änderungen fallen regelmäßig an, egal ob du sie selbst machst oder abgibst.
  • Weiterentwicklung: Neue Seiten, Kampagnen oder Funktionen kommen dazu, wenn dein Unternehmen wächst.

04Angebote vergleichen

Woran du ein gutes Angebot erkennst

  1. Es beschreibt den Umfang konkret: welche Seiten, welche Funktionen, welche Inhalte und wer sie liefert.
  2. Es trennt einmalige Kosten von laufenden Kosten, damit du weißt, was nach dem Start monatlich oder jährlich anfällt.
  3. Es regelt, wem Domain, Inhalte und Zugänge gehören und welche Nutzungsrechte du an Gestaltung, Texten und Fotos bekommst.
  4. Es nennt, wie viele Korrekturrunden enthalten sind und was passiert, wenn sich der Umfang unterwegs ändert.
  5. Es sagt, wer nach dem Start Ansprechpartner für Fragen, Updates und Probleme ist.

05Sparen ohne Reue

Wo du sparen kannst und wo besser nicht

Sparen lässt sich am ehesten beim Umfang. Lieber mit weniger Seiten starten, die wirklich gut sind, und später ergänzen. Auch gut vorbereitete Inhalte senken den Aufwand deutlich, etwa vorhandene Fotos, ein klares Ziel und eine Liste der Fragen, die deine Kunden immer wieder stellen.

Nicht sparen solltest du an den Grundlagen: einer klaren Struktur, schnellen Ladezeiten, einer guten Darstellung auf dem Smartphone und sauberen Daten für Suchmaschinen. Diese Dinge sieht man nicht sofort, aber sie entscheiden, ob die Website gefunden wird und Anfragen bringt. Wie deine bestehende Seite dabei abschneidet, zeigt unser kostenloser SEO-Check.

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06Häufige Fragen

Häufige Fragen

Warum nennt Aubrey Company keine festen Website-Preise?

Weil eine Website mit wenigen Seiten und eine Plattform mit Shop, Kundenkonto und mehreren Sprachen kaum vergleichbar sind. Ein Pauschalpreis wäre entweder zu hoch für das eine oder zu niedrig für das andere. Aubrey Company nennt deshalb nach einem Gespräch einen konkreten Preis für dein Vorhaben. Einen Budgetrahmen kannst du vorab im Projekt-Assistenten angeben.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Typisch sind Domain und Hosting, dazu je nach Website Lizenzen für Schriften, Bilder, Erweiterungen oder ein Shopsystem. Außerdem brauchen Websites regelmäßige Pflege: Sicherheitsupdates, Sicherungen und kleine inhaltliche Änderungen. Ein gutes Angebot listet diese laufenden Kosten getrennt von den einmaligen Kosten auf, damit nach dem Start keine Überraschungen entstehen.

Ist ein Website-Baukasten günstiger als eine Agentur?

Auf den ersten Blick meistens ja, denn du übernimmst die Arbeit selbst. Dafür investierst du eigene Zeit in Texte, Gestaltung und Technik und stößt bei Funktionen und Sichtbarkeit oft an Grenzen. Für eine einfache Visitenkarte im Netz kann ein Baukasten reichen. Soll die Website Anfragen bringen und wachsen, rechnet sich eine Agentur häufig über die Zeit.

Wie kann ich die Kosten für meine Website senken?

Am meisten bringt eine gute Vorbereitung: ein klares Ziel, vorhandene Fotos und Texte und eine Liste der Fragen, die deine Kunden stellen. Außerdem lohnt es sich, mit weniger Seiten zu starten und später zu erweitern. Sparen solltest du dagegen nicht an Struktur, Ladezeit und mobiler Darstellung, denn davon hängt ab, ob die Website gefunden wird.

Was sollte in einem Website-Angebot stehen?

Der genaue Umfang mit Seiten, Funktionen und Inhalten, getrennte Angaben zu einmaligen und laufenden Kosten, die Zahl der Korrekturrunden, die Regelung zu Nutzungsrechten und Eigentum an Domain und Inhalten sowie ein Ansprechpartner nach dem Start. Fehlt einer dieser Punkte, lohnt es sich nachzufragen, bevor du unterschreibst.

Lohnt sich eine teurere Website überhaupt?

Das hängt davon ab, was sie für dein Unternehmen leisten soll. Eine Website, die regelmäßig Anfragen, Buchungen oder Bewerbungen bringt, kann ihre Kosten schnell wieder einspielen, eine schöne Seite ohne Besucher nicht. Entscheidend ist deshalb nicht der niedrigste Preis, sondern ob Aufbau, Inhalte und Sichtbarkeit zu deinem Ziel passen.

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